[Warcraft] Filmrezension

Seit letzter Woche ist Warcraft: The Beginning in den deutschen Kinos und am Wochenende hatte ich die Chance mir den Film anzusehen. Lange hat man darauf gespannt gewartet, immerhin haben Adaptionen von Videospielen es schwer erfolgreich zu sein, geschweige denn qualitativ hochwertig. Dementsprechend sind die Erwartungen an den Film hoch diesen Fluch zu brechen, dennoch versuchte ich mich so unvoreingenommen wie möglich darauf einzulassen.


Fans der Serie werden die Prämisse von Warcraft bereits kennen: Die Orks sind, angeführt vom Hexenmeister Gul'dan, aus ihrer zerstörten Heimat geflüchtet und landeten in Azeroth; die dort lebenden Menschen versuchen hingegen unter der Führung von König Llan Wrynn die unbekannte Bedrohung zu bekämpfen. In der Mitte des Konflikts befinden sich der Ritter Anduin Lothar, Azeroths Wächter Medivh, der junge Magier Khadgar, die halb Ork/halb Draenei-Kriegerin Garona und der Ork Durotan. Diese und einige weitere Charaktere werden im Laufe der Handlung eingeführt und auch wenn es etwas überladen wirkt, so schafft der Regisseur es die verschiedenen Handlungsstränge einigermaßen im Gleichgewicht zu halten. Mit jeder Person wird dem Zuschauer einen Einblick in die Welt und die dazugehörige Mythologie gewährt, welche den Rahmen des Films nicht sprengt. Eingesessenen Fans könnten deshalb wichtige Elemente fehlen, denn der zweite Kontinent Kalimdor wird nicht gezeigt und Zwerge und Nachtelfen bekommt man als einzige andere Rassen nur wenige Minuten zu sehen. Hier musste man aber bewusst zum Wohle des Films und den Kinobesuchern, die die Spiele nicht spielen, darauf verzichten.


Somit konnte sich der Regisseur Duncan Jones aber Zeit für die Hauptkonflikte nehmen. Anduin und Garona versuchen einen Konflikt zwischen Menschen und Orks zu vermeiden, Durotan vertraut dem übermächtigen Gul'dan nicht und hält ihn für eine Bedrohung während Khadgar und Medivh herausfinden wollen, woher dieser die Macht für ein Portal nach Azeroth nimmt. Der Film und die Schauspieler schaffen es die Charaktere realistisch darzustellen und überzeugen auch darin weder Allianz noch Horde als vollkommen böse darzustellen. Gleichzeit werden Figuren wie Lady Taria Wrynn kaum verwendet obwohl es wirkt, als hätte es mehr Pläne für diese gegeben. Leider bietet der Film auch Neulingen keine großen Überraschungen und eher vorhersehbare Wendungen, da man sich bei bekannten Aspekten bedient und diese wiederverwendet. Dazu gehört eine Romanze, die absolut unnötig ist und nur für zusätzliche Dramatik, die nicht aufkommt, hineingeworfen wird.


Ein wichtiger Punkt und eine große Sorge für mich war das CGI. Natürlich sollte jedem bewusst sein, dass für eine Adaption von Warcraft ein sehr großer Teil computergeneriert sein muss. In den Trailern sahen die Animationen auch gut aus, wie sie sich in die realen Sets einfügten passte jedoch nicht so ganz. Dies kann ich jetzt aber dementieren. Auch wenn ich mich selten fragte, ob etwas nun tatsächlich animiert oder gebaut wurde, so hat es mich innerhalb des Films nie völlig rausgerissen. Wenn beispielsweise Orks und Menschen sich gegenüberstanden hatte ich das Gefühl, dass diese zwei Figuren miteinander interagierten und nicht nur in die Luft starrten und auf grüne Boxsäcke einschlugen. Hier auch ein großes Kompliment an das Motion Capture-Team. Zudem wurde Magie sehr gut inszeniert und mit großen Panoramaaufnahmen ist Warcraft ein wunderschöner Film. Und wenn Sets und Requisiten gebaut wurden, sehen diese aus wie direkt aus dem Spiel gegriffen. World of Warcrafts Rüstungen, so cool diese aussehen mögen, wirkten nie sonderlich realistisch auf mich. Auf der großen Leinwand wirkten diese jedoch tragbar, was sicherlich keine leichte Arbeit für die Schauspieler und das Stunt-Team gewesen ist.


Zusammenfassend kann ich Warcraft: The Beginning nur empfehlen. Es ist kein perfekter Film, kein Messias der Videospieladaptionen und die erzählte Geschichte hat ihre Fehler, dennoch ist es solide Unterhaltung für Fans und Neulinge, die sich dank ihrer Inszenierung auch lohnt im Kino gesehen zu werden. Ich bin zufrieden und wenn sich das Filmstudio die Kritiken zu Herzen nimmt und in einer potenziellen Fortsetzung die guten Aspekte verbessert, so könnte dieses ein mitreißendes Epos werden. Das steht allerdings noch in den Sternen und ist vom Erfolg und den Einnahmen abhängig. Wie steht es mit euch, habt ihr den Film auch schon gesehen? Lasst uns in den Kommentaren eure Meinung hören, vermeidet aber mögliche Spoiler oder kennzeichnet diese ausreichend.

Der Autor: Sniffy

Serienjunkie, Gamer und Redakteur
Spielt gerade: Final Fantasy XIII, Final Fantasy X,
Schaut gerade: Doctor Who, Mr. Robot
Twitter: @Lukas2P

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Ferryous vor 13 Monaten

 War heute auch drin. Kann man mal schauen, der Film hat meine erwartungen übertroffen.

Diese Miniromanze war echt überflüssig und Baby Moses/Jesus Thrall war auch nicht so der Burner aber naja.

NoWayOut vor 13 Monaten

 Ich kann dir nur zustimmen. Es ist kein Herr der Ringe, aber solide Unterhaltung für Fantasyfans

Man sollte allerdings nicht mit der Erwartung in den Film gehen die Geschichte zu lernen. Als jemand der sehr into Warctaft-Lore ist kann ich sagen, dass da wirklich viel verändert worden ist (aber musste man ja auch zwangsläufig)

lmx vor 13 Monaten

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